3. Spieltag (Sonntag, 19.9.2004) Anstoß: 10.00 Uhr Spielort: Weinböhla Kommentar:sang- und klanglos Spielbericht:Nichts zu holen gab es beim Aufsteiger TuS Weinböhla. Doch zunächst dies: Der Termin des Spiels wurde um einen Tag auf den Sonntag verlegt, da am Sonnabend der Platz belegt war (schönen Gruß an die Leute, die es immer wieder hinkriegen, Überschneidungen in den Ansetzungen zu planen - Kommunikation heißt das Zauberwort!). Darauf kann diese totale Niederlage aber beileibe nicht zurückgeführt werden. Motor Trachenberge war in vielen Belangen unterlegen. Quer durch alle Mannschaftsteile waren die Hausherren fitter als die im Durchschnitt um einige Jahre älteren Motoren - kein Wunder, boten die Weinböhlaer doch eine Mannschaft auf, die de facto noch vor wenigen Jahren in fast derselben Besetzung als 1. Männerteam in der Meißner Kreisliga auf Torejagd ging. Und so zogen die Mannen von der Aachener Straße, deren eigentlicher Spielführer Frank Konrad mit Verletzungssorgen nur auf der Bank saß (oder vielmehr neben derselben stand), ein ums andere Mal sowohl körperlich (Lauf-, Zweikampfvermögen) als auch geistig (Reaktionsvermögen, Spielwitz) den Kürzeren, was nahtlos in einen Halbzeitstand von 2:0 für die Truppe aus dem Erholungsort nahe Coswig mündete. Die Trachenberger, deren Abteilungsleiter Peter Hentschel ebenfalls abwesend war und beim Bezirksklassenspiel der Herren in Trachau weilte, schauten dem munteren Treiben zu und erarbeiteten sich nur wenige Chancen - also das ganze Gegenteil. Das Endergebnis von 5:0 spricht Bände. Gut war nur, dass keine weiteren Karten hinzukamen. Aber noch ist die Gesamtbilanz von zwei Siegen und einer Niederlage insgesamt positiv. Zwar ging's in der Tabelle um zwei Plätze abwärts auf Rang 5 (Weinböhla und der ESV mit einem 4:4 gegen den Zweiten Lockwitzgrund zogen vorbei), doch rangiert man weiter vor den Lokalrivalen Neustadt (Platz 6, gewann 8:1 gegen Zschachwitz) und Rotation (Platz 7, verlor gegen Post mit 1:2). Nach einem 4:0-Sieg über den Tabellenletzten Fortschritt Meißen-West verbleibt Einheit Mitte mit weißer Weste (neun Punkte aus drei Spielen und 8:0 Tore) unangefochten auf Platz 1. Auf dem vorletzten Rang mit ebenfalls wie Meißen noch null Punkten, dafür aber immerhin nicht null, sondern fünf geschossenen Toren steht die Eintracht aus Dobritz, die in Loschwitz mit 0:1 verlor. Falls Trachenberge nicht auch wieder in diese Gefilde vorstoßen möchte, so ist nun Handeln angesagt. Denn die nächsten vier Spieltage haben es in sich: zwei der Top-drei-Teams kommen im Zwei-Wochen-Abstand an die Aachener Straße, wohingegen die Motoren auswärts beide Derbys binnen einem Monat bestreiten müssen. Na dann viel Erfolg... |