1. Spieltag (Samstag, 4.9.2004) Anstoß: 11.00 Uhr Spielort: Am Blauen Wunder Torschützen:  Haase, Ralf Mühlbach, Michael Reichel, Thomas Mühlbach, Michael Haase, Ralf
Gelbe Karten:  Görke, Mario Stephan, Rainer
Rote Karten:  Huhle, Michael
Kommentar:Gegner ausgekontert Spielbericht:Die Vorzeichen standen einmal mehr nur mittelmäßig: Magere zwölf Motoren fuhren ans Blaue Wunder, um sich für's Pokalaus zwei Wochen zuvor zu revanchieren. Stammtorwart Dietmar Hampel musste ersetzt werden, da er im Urlaub weilt. Trachenberge begann die Partie ordentlich. Nach zwölf Minuten besorgte Ralf Haase mit einem sehenswerten direkten Freistoß, der vom Innenpfosten ins Netz ging, die traditionsmotorische Führung. Überhaupt war Trachenberge in Hälfte eins besser als Loschwitz (das eine dürftige erste halbe Stunde ablieferte), hatte klarere Chancen und nutzte diese auch. So geschehen nach etwas mehr als einer halben Stunde: Der rechte Außenstürmer Michael Mühlbach war beim 0:2 zur Stelle. Zwar ließen die Motoren ärgerlicherweise kurz vorm Halbzeitpfiff noch das 1:2-Anschlusstor der Loschwitzer durch Löhnert zu, gingen aber mit einem beruhigenden Tor Vorsprung in die Pause. Trachenberge nahm sich nun viel vor, wollte das Spiel gewinnen. Loschwitz fasste offenbar das gleiche Ziel ins Auge und verstärkte seinerseits den Druck. Dementsprechend groß war die Aufregung in der 57. Minute: Michael Huhle haderte mit dem Schiedsrichter, nachdem dieser das 2:2-Ausgleichstor der Loschwitzer – ein Eigentor - als regelkonform ansah. Der SGM-Vorstopper flog anschließend wegen Schiedsrichterbeleidigung mit einem roten Karton vom Platz, Verteidiger Rainer Stephan wurde mit gelb verwarnt. Nun ging's um's Ganze. Nur noch zehn Motoren standen auf dem Platz und man reagierte sofort. Stürmer Siegfrid Meise musste vom Feld, dafür kam Defensivmann Jens Fischer. Die erwartete Angriffswelle der Loschwitzer rollte wie erwartet auch alsbald los. Sogar eine Führung der Heimelf war zu diesem Zeitpunkt möglich. Doch das war die Trachenberger Chance: Man verlegte sich auf ein klassisches Konterspiel. Es dauerte auch nicht lange, und es klingelte wieder bei den Hausherren. Mittelstürmer Thomas Reichel erzielte die erneute Führung zum 2:3. Doch damit nicht genug - mit Michael Mühlbach hatte die SGM schließlich einen pfeilschnellen Mann im Sturm. Dieser ließ es sich dann auch nicht nehmen, in Minute 86 sein zweites Saisontor im ersten Spiel zu machen. Noch immer war nicht Schluss. Durch die Tumulte nach etwa einer Stunde ließ der Schiedsrichter etwas nachspielen. Ralf "Häsel" Haase dachte sich wohl: Was "Meikl" kann, das kann ich schon lange. Wieder trat er zum Freistoß an. Diesmal senkte sich das Leder ungefähr vom linken Eckpunkt kommend in einem langen Bogen über den Tormann ins lange Eck - noch ein Traumtor! Beim Stande von 2:5 wurde die Partie nun abgepfiffen - vielleicht fiel der Sieg ein wenig zu hoch aus, aber daran lässt sich anknüpfen. Eine rote Karte stecken nicht viele so einfach weg. Der Nachteil wurde durch Kampfvermögen und glückliche Torschützen wettgemacht. Diesmal hat es eben gepasst und man hatte auch das nötige Glück, als Loschwitz einen Elfer verschoss. Mal sehen, wie es am nächsten Wochenende gegen Dobritz aussieht. Die Eintracht jedenfalls ging mit 3:7 gegen Aufsteiger Lockwitzgrund baden. Der BSV ist dadurch Tabellenerster, Zweiter ist der ESV Dresden. Die Eisenbahner bezwangen Fortschritt Meißen-West mit 4:0. Auf Platz drei - wer hätte das gedacht? - folgen bereits die Motoren. So kann's weitergehen... |